Was passiert bei der Magnetfeldtherapie?

Die Nutzung von Magneten in der Naturheilkunde ist nichts Neues. Schon sehr früh wurde die Wirkung des elektromagnetischen Feldes auf den Menschen festgestellt. Die erste Magnetfeldtherapiewurde etwa 2000 Jahre vor der Ausübung der Akupunktur in China angewendet. Damals wurde die Therapie als Energietransport verwendet. Auch Hippokrates nutze die Magnetsteine zu Heilzwecken, ebenso wie Paracelsus. Bis heute hat sich die Tradition der Magnetfeldtherapiebewahrt und wurde durch die Kenntnisse der modernen Medizin und Physik ergänzt. In der heutigen Therapie kommen statische und gepulste Magnetfelder zum Einsatz, die gerade in der Orthopädie und Unfallmedizin verwendet werden.

Magnete sind imstande, Zellen in unserem Körper zu beeinflussen. Hierbei werden die kleinsten Bausteine, die Ionen, positiv oder negativ aufgeladen. Durch diese Teilchen fließen elektrische Ströme, die als elektromagnetisches Feld gemessen werden können. Alle lebensnotwendigen Vorgänge im Körper sind von diesem elektrischen Feld abhängig. Verändert es sich, verändern sich die Vorgänge im Körper. Der besondere Aufbau der Zelle ist dafür verantwortlich, dass diese von der Magnetfeldtherapie genutzt werden können. Die Ionen besitzen eine Außenzellflüssigkeit, die mit dem Meerwasser zu vergleichen ist. Ebenso ist sie natriumreich und enthält Ionenpumpen. Diese transportieren das Kalium von innen nach außen. Bestimmte Ionen können durch die Zelle eindringen. Somit kann eine elektrische Ladung innerhalb der Zelle erschaffen werden, die bei 80 Millivolt liegt.

Verschiedene Symptome und Krankheiten haben Einfluss auf die Zellmembranspannung. Stress, mangelnde Bewegung oder Krankheit führen dazu, dass zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe in die Zelle gelangen können. Gleichermaßen fallen Abfallprodukte und Kohlendioxid an, welche die Zelle schädigen. Genau hier kann die Magnetfeldtherapiezum Einsatz kommen. Durch die Therapie ist es möglich, das Membranpotential wiederherzustellen. Insofern kann die Zelle wieder richtig funktionieren. Durch die magnetische Ladung wird die Zelle angeregt, den Vorgang des Zellaustausches wieder aufzunehmen. Die Durchblutung innerhalb des Gewebes steigt an und ein vermehrter Zellstoffwechsel ist gegeben. Durch diesen Austausch steht der Zelle mehr Energie zur Verfügung, die sie wiederum in die Zellteilung investiert. Die gesamte Magnetfeldtherapiewirkt sich positiv auf die entstehenden Zellverbände aus. Somit kann die Magnetfeldtherapieals Vorbeuge und Vitalisierung des Organismus gesehen werden. Bei der Entstehung einer Erkrankung kann die Therapie ebenfalls hilfreich sein, jedoch nicht so viel auswirken.

Was passiert bei der Magnetfeldtherapie? 5.00/5 (100.00%) 2 votes